Heute einmal etwas anderes aus Wildfleisch. Eigentlich nichts ungewöhnliches aber dennoch selten serviertes. Ein Dank an meinen Jäger Fred aus der bayerischen Rhön.
Für gute die Rehfrikadelle
- 500 g Rehfleisch, vornehmlich aus der Keule. Es können aber auch andere Abschnitte wie von den Rippen und vom Bauch, ohne Sehnen genommen werden.
- 2 Scheiben Schwarzbort (Vollkorn) ca. 50 g, gekrümelt
- 1 altes Brötchen
- 1 kleine bis mittlere Zwiebel
- 2 Eier
- 1 bis 2 TL Scharfer Senf
- gehacktes frisches Rosmarin, 1 – 2 TL
-Salz
- Pfeffer
- scharfer Paprika
- zum anbraten: Butter
Für die gute Sauce wird benötigt
- 400 ml Wildgrundsauce
- 50 g Bitterschokolade, ab 70% Kakaoanteil
- 2 EL Balsamico
- 200 g Butter
- 2 EL Kirschwasser
- 2 EL Preiselbeermarmelade
- Salz, Pfeffer
Die Zubereitung
Die Stücke des Rehfleisches durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Brot und Brötchen in Wasser einweichen und ausdrücken. Die Zwiebel sehr fein schneiden. Das Hackfleisch und alle Zutaten gut miteinander vermengen. Die Frikadellen eher flach formen, damit Sie außen schön kross und innen durch werden. In Butter etwa 15 bis 20 Minuten raus backen.
Zunächst wird die Schokolade klein gehackt. Dann die vorhandene Wildgrundsauce aufkochen. und Schokoladenbröckchen einrühren. Zum Binden wird Butter durch ständiges Rühren beigegeben. Das Kirschwasser und die Preiselbeermarmelade zugeben. Aufkochen lassen und vom Feuer ziehen. Nach Gusto etwas Balsamico zugeben. Fertig.
Die feine Beilage
Als Beilage passen gut Salzkartoffeln oder Klöße dazu. Auch Spätzle sind hier lecker. Als Gemüse kann ich Speckbohnen empfehlen aber auch Brokkoli oder Rosenkohl. Einfach ein Saisongemüse wählen.
Der feine Wein zum Essen
Ein Chiant Colli Aretini vom Weingut Mannucci Droandi aus der Toskana. Trocken und fruchtig mit Anklängen an dunkle Beeren und Speck. In der Toskana gibt es viel Wild und es wird gerne mit nicht zu alten und zu wuchtigen Chianti getrunken.

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